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Dies ist ein Ratgeber für betroffene Hundebesitzer mit  Informationen über die Ursachen, Wirkungsweisen und Bekämpfung von Grasmilben beim Hund  . 

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Die Grasmilbe - Alle Informationen und wie sie ihren Hund schützen

Grasmilben, Herbstmilben oder auch Neotrombicula autumnalis gehören zu den Parasiten und sind vor allem in Europa weit verbreitet. Die Milben befallen sowohl Mensch als auch Tier. Dabei ernähren sich die Larven der Grasmilben von kleinsten Hautpartikeln. Sie stechen in die Hornhaut. Möglich machen dies ihre kräftigen Kieferklauen. Bei dem Wirt äußert sich der Befall mit diesem Parasiten vor allem durch stark juckende Quaddeln und auch Rötungen der Haut. Diese Reaktion des Körpers wird auch als Erntekrätze oder Trombidiose bezeichnet.

Die Grasmilbe misst durchschnittlich etwa 2 mm und hat eine rötliche Färbung. Ihr Körper ist mit kleinsten Härchen bzw. Borsten übersäht. Die Milbenlarven haben lediglich eine Größe von 0,2 mm und eine eher blassgelbe bis orangerote Färbung. Sie haben entgegen ihrer ausgewachsenen Artgenossen statt acht nur sechs Beine. Ihr Körperbau ist oval und sie verfügen über eine Vielzahl an Tast- und Sinneshaaren. Die Grasmilbe gehört zur Familie der Laufmilben oder Trombiculidae und damit zu den Spinnentieren. Die Milbe selbst stellt keine Gefahr für Mensch und Tier dar, sondern lediglich ihre Larven.

Grasmilben Hund Larve

Die Verbreitung der Milben reicht von Europa bis hin nach Ostasien. Vor allem in Mitteleuropa finden sich regelrechte Herde. Ein Grasmilbenbefall zeigt sich vor allem in den Sommermonaten in der Zeit von Juli bis Oktober. In Deutschland findet man die Grasmilbe vor allem im Rhein-Main-Gebiet, dem Großraum München sowie in Baden-Württemberg. Besonders in Grünanlagen oder auf Wiesenstücken sind die Parasiten heimisch, da sie eine niedrige Vegetation bevorzugen. Gleiches gilt für Terrassen oder Beete. Eine ausgewachsene Grasmilbe lebt den Winter über unterirdisch in der Erde. Sie trotzen dabei Frost und Kälte problemlos. Bei steigenden Temperaturen verlassen sie das Erdreich und stoßen an die Erdoberfläche. 

Eier, Larven, Ernährung der Grasmilben

Ihre Eier legen die Grasmilbe auf dem Boden und in der Nähe von Pflanzen. Bis die Larven schlüpfen dauert es etwa vier Wochen. Wenn es sonnig und warm wird, begeben sich die Larven auf Wanderschaft und siedeln sich an Gräsern und auf Moospolstern an. Meist befinden sie sich etwa 5 bis 20 cm über der Erde. In dieser Position warten sie auf ihren Wirt. Sobald sie mit einem Säugetier in Berührung kommen, werden sie auf dieses abgestreift. Auf der Haut angelangt, bevorzugen die Tierchen vor allem eine dünnhäutige und feuchte Hautregion. Sie bohren sich in die Haut und verteilen ihren zellauflösenden Speichel in der Wunde. Das Gemisch aus Zellsaft und Speichel dient ihrer Ernährung.

Dabei bleiben die Wunden in den obersten Hautschichten. Die Milbenlarven ernähren sich solange von diesem Gemisch, bis sie etwa die doppelte Körperfülle erreicht haben. Das gelingt ihnen häufig innerhalb weniger Stunden. Danach lassen sie sich wieder auf den Boden abfallen. Dort häuten sie sich mehrfach und legen eine Ruhepause über mehrere Wochen ein, bis sie schließlich zu einer ausgewachsenen Grasmilbe herangewachsen sind. In dieser Zeit ernähren sie sich auch ausschließlich von Pflanzen und Insekten.

Ursachen für Grasmilben beim Hund

Grasmilben bzw. deren Larven bevorzugen in der Regel Säugetiere, um sie als Wirt zu benutzen. Deshalb sind Grasmilben beim Hund besonders häufig zu finden. Sie ernähren sich von den Hautschüppchen und beißen sich am Träger fest. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob es sich um Mensch oder Tier handelt.

Der Hund ist jedoch eine gefährdete Spezies für diesen Befall und leidet im Gegensatz zu anderen Säugern besonders häufig unter den Grasmilben. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Grasmilbe auf flachen Wiesen und Feldern sowie Beeten und Terrassen wohlfühlt und sich in einer Höhe bis zu 20 cm über dem Boden aufhält. Der Hund hat an sich die Angewohnheit, sich gerne in gerade diesen Regionen herumzutreiben und auch seine Schnauze auf der Suche nach einer interessanten Spur mitten in das Grün zu halten.

Grasmilben Hund beim schnüffeln mit der Nase im Gras

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Grasmilben Hund - Wälzen Hund im Gras

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Somit kommt er besonders häufig und auf vergleichsweise leichte Weise mit den Parasiten in Berührung und lädt diese förmlich dazu ein, sich in seinem Fell einzunisten. Zudem fällt es zunächst schwer, in dem dichten Fell die Grasmilben beim Hund zu erkennen. Auch die Reinigung des Tieres erfolgt in der Regel eher seltener – zumindest in Form einer Wäsche. So haben die Milben leichtes Spiel. Auch beim für den Hund typischen Wälzen gelangen die Tierchen einfach auf ihren Wirt.

Die Wirkungsweise von Grasmilben beim Hund

Ein Grasmilbenbefall ist für den Hund eine sehr unangenehme Sache. Dies liegt daran, dass die kleinen Tierchen winzige Bisse und Wunden verursachen und diese mit ihrem Speichel benetzen. Das Resultat dieser Prozedur ist ein entstehender Juckreiz. Auffälligkeiten für Grasmilben beim Hund lassen sich an häufigem und starkem Kratzen feststellen. Teilweise beißen sich die Tiere sogar selbst, um gegen den Juckreiz anzukommen.

Grasmilben Hund Haarausfall

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Bei einem stärkeren Befall von Grasmilben beim Hund können die Symptome auch deutlich sichtbar werden. So kann es vermehrt wunde Hautpartien durch Grasmilben beim Hund geben sowie schmerzhafte Ödeme. Auch ein akuter Haarausfall deutet auf Grasmilben beim Hund hin. Dieser tritt vor allem an der hinteren Rückenpartie sowie dem Rutenansatz und den Hinterläufen auf. An diesen Stellen und auch an den Innenseiten der Oberschenkel können Hautveränderungen durch Grasmilben beim Hund sichtbar werden. So genannte Hot spots treten als heiße und rote Hautpartien infolge eines Befalls mit Grasmilben beim Hund auf.

Die Einstichpunkte durch Grasmilben beim Hund zeigen sich ebenfalls als roter Punkt und sind von einem geröteten Hof umgeben. Bei einem extremen Milbenbefall kann sich dieser sogar auf das Wesen des Hundes auswirken. Das Tier neigt dann vermehrt zu Ängstlichkeit und Nervosität. Auch ein aggressives Verhalten infolge von Grasmilben beim Hund lässt sich dann feststellen. Diese Symptomatik wird durch den unerträglichen Juckreiz und die Schmerzen, die die Entzündungen durch die Grasmilben beim Hund hervorrufen, verursacht.

Die Bekämpfung der Grasmilben beim Hund

Grasmilben Hund Flohkamm

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empfohlener Flohkamm*

Zunächst einmal gilt es zu erkennen, ob dein Hund an einem Grasmilbenbefall leidet. Die ersten Symptome für Grasmilben beim Hund, wie sich zu Kratzen, erkennst du schnell. Um den Befall mit Milben beim Hund dann zu bestätigen, solltest du deinen Hund auf ein weißes Tuch stellen und ihn gründlich ausbürsten. Hierfür nimmst du am besten einen speziellen Flohkamm, da dieser über eine sehr feine und enge Kammstruktur verfügt und so die kleinen Biester gut greifen kann. Auf diese Art und Weise wirst du schnell sehen, ob sich im Fell oder auf dem Tuch kleine rote Pünktchen wiederfinden, die sich dann als Grasmilben beim Hund identifizieren lassen. Die Milben suchen sich vor allem die Partien der Pfoten und Zehen, deren Zwischenräume, das Augenlid und den Ohrenbereich sowie den Brust- und Bauchbereich, die Schwanzwurzel und den Rücken aus. Diese Partien solltest du immer besonders gut im Auge behalten.

Sprays, Shampoos oder Salben*

Aufgrund der zahlreichen und auch quälenden Symptome ist es von äußerster Wichtigkeit, dass der Hund so schnell wie möglich von seinem Leiden befreit wird. Die Milben beim Hund müssen bekämpft werden und auch die Umgebung des Tieres sollte entsprechend behandelt werden. Hierzu kann der Tierarzt spezielle Medikamente verschreiben. Grundsätzlich gibt es sowohl Sprays gegen die Grasmilben beim Hund als auch Shampoos oder Salben. 

Im Extremfall muss der Tierarzt ein hochwirksames Mittel verschreiben. Viele Produkte erhältst du aber freiverkäuflich im Internet. Du bekommst zum Beispiel auch zahlreiche wirksame Mittel bei Amazon gegen Milben beim Hund. Hierzu gehört zum Beispiel das AniForte Grasmilben-EX Spray. Hierbei handelt es sich um ein wirksames Naturprodukt, welche die betroffene Hautpartien sowohl reinigt als auch pflegt. Dabei beruhigt es die Haut und wirkt gegen den Juckreiz. PetDog Protect 2101 ist ein weiteres Mittel gegen die Grasmilben Hund. Es lindert den Juckreiz und bietet einen antibakteriellen Schutz. Das Biocin PET Floh- und Insektenspray ist ebenfalls ein zu 100% pflanzliches Wirkmittel gegen die Grasmilben Hund. Es schützt das Tier und wehrt die lästigen Parasiten wirkungsvoll ab. Zudem unterstützt es die Fellpflege und sorgt für seidigen Glanz. PetDog Health ist ein Spezial-Shampoo, welches gegen die Grasmilben beim Hund eingesetzt wird. Es bekämpft den Befall und lindert die Symptome durch die Grasmilben beim Hund.

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Ein natürliches Heilmittel gegen die Grasmilben beim Hund kann zudem Kokosöl sein. Es mildert den Juckreiz und unterstützt die Wundheilung. Auch wehrt es die Milben beim Hund durch den hohen Laurinsäure-Gehalt ab. Für die Zukunft solltest du zu prophylaktischen Maßnahmen gegen die Grasmilben beim Hund greifen. Hierfür gibt es beispielsweise spezielle Spot-on-Präparate. 

Grasmilben Hund Glücklich ohne Milben

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Auch mit Halsbändern, die mit einem Gegenmittel versehen sind, schützt du deinen Hund. Es gibt aber auch eine Reihe weiterer Maßnahmen, die zur Prävention vor Grasmilben beim Hund ergriffen werden können. So solltest du beim Gassigehen genau darauf achten, welche Routen du wählst. Haben die Grasmilben Hochsaison, so empfiehlt es sich, eher befestigte Wege zu benutzen und den Hund weniger in flachem Gras und auf Wiesen herumtollen zu lassen. Zudem hilft es, den Hund nach dem Spaziergang zu reinigen. Hierfür ist am besten ein Wasserbad geeignet. Aber auch ordentliches Auskämmen und Durchbürsten senkt das Risiko für Grasmilben beim Hund.

Gassigehen in Hochsaison auf befestigten Wegen..

Grasmilben Hund Gassigehen in Hochzeit der Milbe

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Tritt dennoch ein Juckreiz auf, so kannst du einfach und schnell ein Fußbad herstellen, indem du Kernseife mit warmem Wasser mischt. Ein weiteres wirksames Hausmittel gegen Grasmilben beim Hund ist eine Mischung aus Olivenöl, einem schwachen Alkohol, Apfelessig und Salzwasser. Diese Tinktur hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Wenn der gesamte Hund befallen ist, so kann ein Vollbad helfen. Um den Juckreiz durch Grasmilben beim Hund zu stillen, können die betroffenen Hautpartien mit einer speziellen Salbe eingerieben werden, die den Juckreiz stillt. Auch eine Behandlung mit Schwarzkümmelöl schützt den Hund vor Grasmilben. Hiervon solltest du dem Hund täglich ein paar Tropfen verabreichen.

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Maßnahmen für zuhause

Wenn du zu Hause einen Garten hast, in dem der Hund sich regelmäßig aufhält, dann solltest du regelmäßig den Rasen mähen. Da sich die Larven auch im Moos sehr heimisch fühlen, sollte der Rasen von Zeit zu Zeit vertikutiert werden. Zudem solltest du dir ein spezielles Brennnesselgemisch zulegen, welche die Larven abtötet und vor Grasmilben beim Hund schützt. Dieses solltest du auf dem Rasen verteilen. Ferner hilft ein Gemisch aus Kalk und Stickstoff gegen Grasmilben beim Hund, welches du als Dünger verwendest. Auch das Wässern des Rasens beugt einem Grasmilbenbefall vor, da sich die Tierchen im Wasser nicht wohlfühlen. Im Haus selbst sollten die Böden stets gereinigt werden. Hierbei reicht es nicht aus, nur durchzusaugen. 

Die Böden sollten auch regelmäßig feucht gewischt werden. Besonders die Stellen, an denen der Hund sich besonders häufig aufhält, müssen gründlich abgewischt werden. Dies gilt natürlich auch für sein Körbchen. Decken oder Kissen, die sich in dem Körbchen befinden, sollten zeitnah in die Waschmaschine wandern. Gut zu wissen ist zudem, dass die Milben morgens noch nicht so aktiv sind. Der frühe Morgen ist daher eine gute Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang und erhöht den Schutz vor Grasmilben beim Hund.

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